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101. Jahresversammlung
der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

vom 19. - 22. September 2008 in Jena

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Datum und Ort

Datum: 19. bis 22. September 2008
Ort: Campus, Ernst-Abbe-Platz, Jena (siehe interaktive Karten)

Online-Programm

Der Tagungs-Zeitplan und die Liste aller Poster stehen zur Verfügung (es wird jeweils die aktuellste Version angezeigt).

Finales Tagungsprogramm

Sowohl das Programmheft als auch der Abstractband stehen in der finalen Version zum Download zur Verfügung. Alle Teilnehmer erhalten diese beiden Bände gedruckt mit  ihren Tagungsunterlagen vor Ort. 

Ihr Persönlicher Online-Konferenzplaner

Zum ersten mal steht in diesem Jahr ein persönlicher konferenzplaner zur Verfügung. Loggen Sie sich dazu mit Ihrem Tagungskonto ein. Unter dem Menuepunkt "Persönliches Tagungsprogramm steht Ihnen ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem Sie sich einen persönlichen Tagungsplan zusammenstellen und anschließend ausdrucken können. Um Beiträge für sich zu finden können Sie von dort aus im Tagungsprogramm stöbern oder im Volltext suchen. Die Funktionen sind weitgehend selbsterklärend.

Schwerpunktthemen und eingeladene Sprecher

  • Vertebrate Head Development
    • Evolution of morphological patterns in vertebrates viewed from developmental perspectives
      Shigeru Kuratani (RIKEN Center for Developmental Biology, Kobe, Japan)
    • Comparative aspects of cerebral cortical development
    • Zoltán Molnár (University of Oxford, Great Britain)

  • Experimental Design in the Postgenomic Era
    • The promise of insect genomics
      Cornelis J.P. Grimmelikhuijzen (University of Copenhagen, Denmark)
    • Hypothalamic Integration of Hormonal Inputs
      Jens Brüning (University of Cologne, Germany)

  • Antarctic Ecosystems
    • Looking Back in Time Through Marine Ecosystem Space: A Predators Perspective on Climate Change in the Western Antarctic Peninsula
      William R. Fraser (Polar Oceans Research Group, Montana, USA)
    • Biodiversity and Biogeography of the Southern Ocean Deep Sea
      Angelika Brandt (University of Hamburg, Germany)

Symposien der DZG-Fachgruppen

  • Symposium Entwicklungsbiologie
    • Molecular mechanisms of tectal development in vertebrates
      Dorothea Schulte (MPI for Brain Research, Frankfurt)
    • Novel genes control species-specific morphological traits in the genus Hydra
      Konstantin Khalturin (Universität Kiel)
  • Symposium Evolutionsbiologie
    • Sexual conflict and cooperation in bedbugs
      Klaus Reinhardt (University of Sheffield, United Kingdom)
    • Biogeographical and evolutionary importance of the European mountain systems
      Thomas Schmitt (Universität Trier)
  • Symposium Morphologie
    • Character transformations and their functional significance as key to the evolution of hystricognath Rodentia
      Andrea Mess (Humboldt-Universität Berlin)
    • The Functional Morphology of Sponges - New Views on Ancient Animals
      Michael Nickel (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
  • Symposium Neurobiologie
    • Neurophylogeny - Retracing early metazoan brain evolution
      Rudolf Loesel (RWTH Aachen)
    • In vivo visualization of odor coding and processing in the Drosophila brain
      Silke Sachse (MPI für Chemische Ökologie, Jena)
  • Symposium Ökologie
    • Effects of environmental complexity on species interactions
      Elisabeth Obermaier (Julius-Maximillians-Universität Würzburg)
    • Genetic diversity in freshwater systems: Phantom midge and ciliates show an unexpected pattern
      Thomas Berendonk (Universität Leipzig)
  • Symposium Physiologie
    • Insights into evolutionary ecology of insect immunity
      Boran Altincicek (Justus-Liebig-Universität Gießen)
    • New structural insights in the evolution of phenoloxidase and hemocyanin: the cupredoxin-like domain
      Elmar Jaenicke (Johannes Gutenberg Universität Mainz)
  • Symposium Verhaltensbiologie
    • No place to hide - foraging strategies under spatially uniform predation risk
      Jana Eccard (Universität Bielefeld)
    • Effects of the abiotic and social environment on body condition and health: a study on European rabbits
      Heiko Rödel (Universität Bayreuth)
  • Symposium Zoologische Systematik
    • The morphological projects in "Metazoan Deep Phylogeny": attempts to synthesize neurobiology and phylogeny
      Steffen Harzsch (MPI für Chemische Ökologie, Jena)
    • New insights into protostome phylogeny: What shall we expect from the "postgenomic era"?
      Christoph Bleidorn (Universität Potsdam)

Graduiertenforum der Fachgruppe Morphologie

Unmittelbar vor der Jahrestagung findet in Jena das 1.Graduiertenforum der Fachgruppe Morphologie statt. Das Thema der Veranstaltung lautet "Form und Funktion". Es wird federführend von den Doktoranden des Institutes für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie organisiert. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Homepage des Graduiertenforums.

Rahmenprogramm

Eröffnungsveranstaltung am 19.9. in der Aula der Universität mit anschließendem Buffet im Innenhof des Universitätshauptgebäudes (im Tagungspreis enthalten).

Gesellschaftsabend der DZG am 22.9. im Phyletischen Museum mit Buffet, Unterhaltung, Licht & Sound.



Exkursion am 23.9. (Restplätze im Tagungsbüro buchbar; 20 €):

1. Hainich (Zur Homepage)
Als 13. Nationalpark Deutschlands erstreckt sich der Hainich, ein Muschelkalk-Höhenzug, auf einer Fläche von 7600 Hektar im Westen Thüringens. Zusammen mit seinem bewaldeten Umland bildet er das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands (16000 Hektar), dessen dominierende Baumart die Rotbuche ist.
Bekannt ist der Hainich vor allem durch seine große Population europäischer Wildkatzen (Felis silvestris). Schätzungsweise 30, dieser in Mitteleuropa äußerst selten gewordenen Tiere, sind hier heimisch. Ornithologische "Raritäten" des Hainich sind unter anderem Schwarzstorch (Ciconia nigra), Baumfalke (Falco subbuteo), Raubwürger (Lanius excubitor) sowie Braun- und Schwarzkehlchen (Saxicola rubetra & Saxicola torquata). Bei den Amphibien ist vor allem das Vorkommen der Gelbbauchunke (Bombina variegata) zu nennen. Natürlich bietet der Hainich auch für Entomologen ein großes und interessantes Artenspektrum.