Wenn man einen Computer betreibt, ist man selbst dafür verantwortlich, ihn gegen Angriffe über das Internet möglichst gut abzusichern und vor unbefugter Benutzung zu schützen.
Das beginnt im einfachsten Falle damit, daß man Rechner, zu denen auch andere Zugang haben, durch ein Paßwort schützt. Dieses Paßwort sollte mindestens 8 Zeichen lang sein und aus einer Kombination von Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen. Auf keinen Fall sollte es ein Wort aus seinem persönlichen Umfeld (Namen von Freunden oder Familienangehörigen, Geburtsdaten, Autonummern...) sein, das leicht erraten werden kann. Außerdem sollten Worte aus gängigen Wörterbüchern vermieden werden. Bei der Leistungsfähigkeit der heutigen Computer ist es sonst ein Leichtes, diese mit Hilfe sogenannter Crackprogramme zu ermitteln.
Natürlich muß man sich das Paßwort merken (!!!) können und nicht etwa aufschreiben und vielleicht gar noch an den Bildschirm kleben.
Zu jedem System gibt es mehr oder weniger regelmäßig Updates und Sicherheitspatches. Die sollte man auf jeden Fall einspielen. Dasgleiche gilt für Virenscanner, die man unbedingt auf seinem PC installieren sollte.
Wenn man sich mit seinem System ein bißchen besser auskennt, muss man sich anschauen, welche Dienste bzw. Anwendungen auf seinem Rechner laufen. Alle Internetdienste, die man nicht benötigt, soll man sicherheitshalber abschalten, um zu vermeiden, daß sich jemand Sicherheitslücken in diesen Diensten zunutze macht, um auf Ihrem Rechner einzubrechen.
Maildienste werden immer häufiger benutzt, um Computerviren weltweit zu verbreiten. Seien Sie vorsichtig im Umgang mit Mails von Absendern, die Sie nicht kennen oder die Ihnen suspekt vorkommen. Dann sollten Sie, wenn Sie sie schon lesen, auf keinen Fall etwaige Anhänge öffnen.
Sicherheitslücken bzw. Mailviren und Maßnahmen dagegen werden auf vielen Internetseiten zu Sicherheitsfragen beschrieben. Sie können sich über die von uns zur Verfügung gestellten Links Informationen zu Problemen beschaffen.