Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800
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B5: Weimar und Rußland
B5
Weimar und Rußland.
Politische Stabilisierung im kulturellen Kontext (1799-1828)
Projektbeschreibung
Das im März 2003 angelaufene Teilprojekt B 5 fragt nach den Bestimmungsgründen russischer Politik gegenüber dem Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und nach der Rolle der 1804 zustande gekommenen dynastischen Verbindung für die Aufrechterhaltung der inneren und äußeren Bedingungen der kulturellen Entwicklung Weimars.
Die Ergebnisse dieser Forschungen werden in den weiteren Kontext russischer Politik in Deutschland zwischen 1806 und 1828 gestellt. Im Mittelpunkt steht die informelle, private Korrespondenz der russischen Großfürstin und weimarischen Erbherzogin Maria Pavlovna (1786-1859) mit ihren engsten Familienangehörigen, insbesondere mit ihrem Bruder, Zar Alexander I. (1777-1825), und mit der Kaiserinmutter Maria Fedorovna (1759-1828).
Als weitere wichtige Kommunikationskanäle untersucht die Studie die offizielle Korrespondenz der akkreditierten Gesandten, außerdem halb-offizielle bis ganz private Schreiben von und an August von Kotzebue (1761-1819) und das Geschwisterpaar Aleksandr (1791-1854) und Roksandra (1786-1844) Sturdza als weiteren zentralen Personen im Beziehungsgeflecht zwischen Weimar und Rußland. weiter >>
Projektleitung
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Prof. Dr. Joachim v. Puttkamer
Historisches Institut
Osteuropäische Geschichte
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13
07743 Jena
Tel.: (03641) 9-44461
Fax: (03641) 9-44462
E-Mail
Dr. Raphael Utz
SFB 482
Humboldtstr. 34
07743 Jena
Tel.: (03641) 9-44059
Fax: (03641) 9-44052
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