Enzymatische Spaltung und Resorption von
Eiweissen
Verdauung:
Die Spaltung der Eiweisse
erfolgt durch Endopeptidasen, die vorzugsweise die Peptidbindungen innerhalb
der Moleküle hydrolysieren. Proteine werden hierbei
in Polypeptide, diese werden wiederum in Oligopeptide
zerlegt.
Die Eiweissverdauung beginnt
schon im Magen.10-15% der Nahrungseiweisse werden hier durch Pepsin hydrolysiert. Die Produktion der Pankreaspeptidasen setzt
10-20 min nach dem Essen ein und bleibt bestehen, solange sich Proteine im Darm
befinden.
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Enzym |
Vorkommen |
Wirkung |
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Exopeptidasen Endopeptidasen - Pepsin - Trypsin
und Chymotrypsin |
Pankreassaft und in den
Bürstensäumen der Enterozyten Magensaft (pH- Optimum: 1,5-3,5) Pankreassaft (pH- Optimum: 7,8-8,5) |
Spalten am C- oder am N- terminalen Ende Aminosäuren ab. Auf diesem Wege werden
aus Poly- und Oligopeptiden abgebaut. Spaltet Polypeptide in Oligopeptide und kürzere Polypeptide. Spalten Polypeptide in Oligopeptide und Oligopeptide
in Aminosäuren. |
Im Magen wird zuerst Pepsinogen gebildet. Dieses wird erst zur
aktiven Form, zum Pepsin, wenn es mit Salzsäure (HCl) reagiert.
Resorption:
Die Resorption der natürlichen L- Aminosäuren findet
im Duodenum und Jejunum als aktiver, z.T. Na+- abhängiger
Transportprozess statt. Ein gesondertes Transportsystem existiert für Glycin. Der Transportmechanismus für die 3 ersteren Gruppen
entspricht dem gekoppelten Na+- Transport,
während die Aminosicarbonsäuren zwar carriervermittelt, aber passiv aufgenommen werden. Die
einzelnen Aminosäuren der Gruppe hemmen sich wechselseitig beim Besetzen
desselben Carriers. Oligopeptide
werden als Di- und Tripeptide über Carrier aktiv oder passiv resorbiert. 10% der Peptide aus
der Nahrung erreichen den Kolon (Dickdarm) und werden dort von Fäulniserregern
teilweise zersetzt.
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