Die Pädagogen


Burschenschaften

Seit dem Mittelalter gab es schon Zusammenschlüsse von Studenten an Universitäten in sogenannten "Bursen". Daraus entwickelten sich im 18. und 19. Jh studentische Verbindungen wie Corps, Landsmannschaften und Burschenschaften. Diese haben im eigentlichen Sinne viele Gemeinsamkeiten, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte.

Ursprung der Burschenschaften liegt am 12.06. 1815 an dem die „Urburschenschaft“ von Studenten gegründet wurde - und zwar vor dem Gasthaus "Grüne Tanne" in Jena - Ziel war die nationale Einheit aller Deutschen und die Befreiung von einem obrigkeitsstaatlichen Regiment.

Die Burschenhaften hatten durch ihre Treffen wie das Wartburgfest 1817 in Eisenach, das Hambacher Fest 1832 und die 1848er Revolution großen Einfluss in der Nationalversammlung in der Paulskirche und demzufolge auf die Bildung eines Nationalstaates.

Der Wahlspruch der Burschenschaft lautete "Ehre-Freiheit-Vaterland" und äußeres Zeichen waren die Farben "schwarz-rot-gold" in Anlehnung an die Uniformfarben des Lützowschen Freikorps in den Befreiungskriegen gegen Napoleon.

Heute gibt es noch 3 Burschenschaften in Jena: Arminia, Germania und die Teutonia.

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