Der Stadtspaziergang

 

Johannistor

1304wurde das Johannestor zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Im 15. Jahrhundert veränderte es sich zur spätgotischen Gestalt mit Erker als Ausguck für die Stadtwache.

Die mittelalterliche Stadt Jena besaß drei Stadttore in einem geschlossenen, etwa 1800 Meter langen Stadtmauergeviert mit Eck- und Schalentürmen, Wehrgängen und Gräben:

Das Löbdertor im Süden, abgebrochen 1819; das Saaltor im Osten, abgebrochen 1844 und das Johannistor im Westen, weitgehend original erhalten mit einer Höhe von 28 Metern.

Durch das Johannistor führte die alte Handelsstraße von Erfurt nach Altenburg. Vor ihm lag die Johannisvorstadt, eine von vier Vorstädten des mittelalterlichen Jena.

Früher mussten alle Studenten durch das Johannistor gehen, um in die Innenstadt und zur alten Universität zu gelangen und so wurde durch die Stadtwachen eine Anwesenheitskontrolle der Studenten gewährleistet.

 

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