Der Stadtspaziergang


Rosenkeller

Der Rosenkeller wurde 1406 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Im Jahre 1561 kaufte die Universität den Weinbauernhof der Familie Rosenhain und baute ihn um zur "Freien Schenkstatt Zur Rosen". Nach 1577 wurde die Fassade im Stil der Renaissance gestaltet.

Die gotischen Tonnengewölbe liegen auf verschiedenen Höhenebenen und waren nach dem Niedergang des Weinbaues in Jena lange Zeit ungenutzt.

In den Jahren 1965 / 1966 begannen Studenten der landwirtschaftlichen Fakultät in freiwilliger Arbeit mit den Ausgrabungen und der Rekonstruktion der Gewölbe.

Am 3. Mai 1966 konnte dann der "Studentenclub Rosenkeller" - nach dem Weimarer "Kasseturm" der zweite seiner Art – in den ehemaligen Weinkellern des Gasthofes eröffnet werden. Seitdem hat sich der Rosenkeller zu dem wichtigsten jugendkulturellen Zentrum in Jenas Innenstadt entwickelt. Geboten wird hauptsächlich Live- und Discomusik zum Tanzen und zum Zuhören, aber auch Vorträge, Lesungen und Gesprächsrunden.

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