Unser nächstes Konzert

Portrait

Der Studentenchor der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde als Teil eines größeren Ensembles, des späteren Max-Reimann-Ensembles, anlässlich des Deutschlandtreffens 1950 gegründet und stand anfangs unter Leitung des Komponisten Siegfried Müller. Wesentlich geprägt wurde der Chor durch Hans-Joachim Ludwig, der über 35 Jahre als Universitätsmusikdirektor wirkte.

1993 übernahm Berit Walther die künstlerische Leitung des Chores, die sie bis 2001 ausübte. Unter ihrem Dirigat nahm der Chor im November 1997 "mit hervorragendem Erfolg" am 2. Thüringer Landes-Chorwettbewerb teil und qualifizierte sich damit für den 5. Deutschen Chorwettbewerb. Diese bundesweite Veranstaltung im Mai 1998 in Regensburg schloss der Studentenchor "mit gutem Erfolg" ab. Im selben Jahr produzierte der Studentenchor mit freundlicher Unterstützung des Studentenwerks Jena/Weimar eine CD mit geistlicher Chormusik.

Andere herausragende Projekte unter der Leitung Berit Walters waren die Aufführung des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart, der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach. Es gab gemeinsame Projekte mit dem Universitätschor Leipzig, mit dem die Carmina Burana von Carl Orff aufgeführt und eine CD-Aufnahme von J. Haydns "Die Schöpfung" gemacht wurde. Gemeinsam mit dem akademischen Musikensemble der schlesischen technischen Universität in Gliwice und anderen Ensembles aus der Ukraine und Polen nahm der Chor 2000 an einer Aufführung der Carmina Burana in Polen teil. Andere Konzertreisen führten nach Schweden, England, Italien, Spanien und in die Schweiz.

Im Oktober 2001 wurde Ansgar Eimann die künstlerische Leitung des Studentenchores übertragen, die er aus privaten Gründen nur ein Jahr innehatte. Unter ihm wurde neben geistlichen a cappella - Programmen das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms zusammen mit dem Universitätschor und dem Universitätsorchester der FSU Jena zur Aufführung gebracht.

Von Oktober 2002 an leitete Wieland Lemke den Studentenchor. Im Sommer 2004 fuhr er mit dem Chor auf Konzertreise nach Amiens (Frankreich), wo der Chor eingeladen wurde, ein Konzert in der größten gotischen Kathedrale der Welt zu geben. Gemeinsame mit dem Universitätschor und dem -orchester wurde Mozarts Requiem zu vier Konzerten in Erfurt, Eisenach, Saalfeld und Jena aufgeführt. Weitere a-capella-Konzerte mit dem aus dem Studentenchor entstandenen Doppelquartett und dem Vokalkomitee folgten, bis Wieland Lemke im Januar 2005 sich ein Jahr in Kopenhagen fortbildete.

In der Zeit wurde er von Christoph Lutz vertreten, der den Chor auf ein weiteres Großprojekt vorbereitete. Das Sommersemester 05 war geprägt durch die Uraufführung der Oper " Die Bürgschaft " von Franz Schubert, die der Studentenchor zusammen mit den Universitätschor Jena, Erfurt, dem Vokalkomitee, einem Solistenensemble und der Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Sebastian Krahnert aufführte.
Parallel dazu nahmen wir mit kleineren Auftritten bei dem Konzert der Ausländischen Studenten und bei dem Ökumenischen Gottesdienst der FSU teil.

Im Wintersemester 2005/06 dirigierte Christoph Hiller als Vertretung für Wieland Lemke den Studentenchor. Mit ihm entstanden zusammen mit dem Doppelquartett ArTonal einige a-capella-Weihnachtskonzerte in Jena, Weimar und Bad Berka.

Im Sommersemester 2006 übernahm Wieland Lemke wieder die künstlerische Leitung. Mit ihm nahm der Chor beim "Internationalen Konzert" und bei den Thüringen Tagen teil und gab Konzerte in Lobeda Altstadt und Weimar. Im September 2006 fuhr der Chor gemeinsam mit Wieland Lemke auf eine Konzertreise nach Schleswig- Holstein. Die Reise führte uns von Bosau über Brunsbüttel zu dem Höhepunkt unserer Reise auf die Hallig Hooge. Unser Abschlusskonzert gaben wir in der Stadtkirche von Kiel. Im Wintersemester 2006/07 wurde die Bachkantate „Aus der Tiefe“ BWV 131 gemeinsam mit der Stüba-Philharmonie zur Aufführung gebracht.

Seit dem Januar 2007 hat Christoph Lutz die künstlerische Leitung des Chores übernommen. Gemeinsam mit dem Universitätschören Halle und Leipzig ist ein Konzert in Halle geplant. Ebenfalls in Halle wird der Studentenchor sich an dem Abschlusskonzert der Händelfestspiele in Halle beteiligen.

Im September 2007 wird es eine weitere Konzertreise ins Münsterland geben.

Der Besuch des Kaliningrader Chores „Brevis“ wird im November erwartet, sowie ein gemeinsames Konzert.

Für das Wintersemester 2007/08 ist die Bachkantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 61 geplant.