MITARBEITER
 
PROF. DR. REINHARD WEGNER

Geb. am 6. Juni 1953 in Speyer; Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Heidelberg; Promotion 1982 in Heidelberg (Kunstgeschichte); 1983-88 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FacHGebiet Kunstgeschichte der TH Darmstadt; 1988-90 Habilitanden-Stipendium der DFG; 1991 Habilitation TH Darmstadt; Lehrstuhlvertretungen in Stuttgart und Saarbrücken; 1995-1999 Hochschuldozent in Stuttgart; C 3-Professur für Neuere Kunstgeschichte in Jena seit 2000.


FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE:
Bildende Kunst und Architektur des 18. und 19. Jahrhunderts (u.a. Jakob Philipp Hackert, Karl Friedrich Schinkel, Carl Blechen), Geschichte der Gartenkunst, Kunsttheorie, Strategien der Bildbeschreibung um 1800, Bildwissenschaften und Diskurse zur Ästhetik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts sowie Systembildungen im Spannungsfeld von Naturwissenschaften und Kunstgeschichte.

FORSCHUNGSPROJEKTE:
Die Erfassung der Kunstsammlungen Goethes im Kontext seiner wissenschaftlichen Sammlungen (Teilprojekt im SFB 482 „Ereignis Weimar-Jena“, Kultur um 1800); Bestandsaufnahme und Bestimmung der historischen Gärten und Parkanlagen in Thüringen als Zeugnisse einer sich wandelnden höfischen Kultur im 18. und 19. Jahrhundert.

PUBLIKATIONEN (AUSWAHL):
MONOGRAPHIEN:
  • Der Primitivismus-Streit in Deutschland. Zur Auseinandersetzung mit „primitiven“ Formen in der Bildenden Kunst des 20.Jahrhunderts. Frankfurt am Main, Bern, New York 1983
  • Karl Friedrich Schinkel. Die Reise nach Frankreich und England im Jahre 1826 (Schinkel-Lebenswerk) München 1990
  • „Nach Albions Stränden“. Die Bedeutung Englands für die Architektur des Klassizismus und der Romantik in Preußen. München 1994
  • Gemeinsam mit Wolfgang Krönig: Jakob Philipp Hackert. Der Landschaftsmaler der Goethezeit. Köln, Weimar, Wien 1994, 2. Aufl. 1997
  • (HG.): Deutsche Baukunst um 1800. Köln, Weimar, Wien 2000

AUFSÄTZE
  • Frühe Raumdekorationen Jakob Philipp Hackerts, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 48 (1985), 490-505
  • Friedrich der Große und die englische Kunst, in: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft 42 (1988), 49-59
  • Die Einrichtung des Alten Museums in Berlin. Anmerkungen zu einem neu entdeckten Schinkel-Dokument, in: Jahrbuch der Berliner Museen 31 (1989), 265-287
  • Pompeji in Ansichten Jakob Philipp Hackerts, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 55 (1992), 66-96
  • Georg Moller, in: Neue Deutsche Biographie, Hg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 17, Berlin 1994.
  • Romantik zwischen Anspruch und Realität, in: GERD-HELGE VOGEL (HG.), Julius Schnorr von Carolsfeld und die Kunst der Romantik, Greifswald 1996, 81- 84.
  • Dürerkult in der Romantik. Das Mittelaltarbild der Nazarener, in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1998, 25-27.
  • Bürgerliche „simplicité“ gegen höfische „variété“. Ein Beitrag Karl Ludwig Wilhelm von Zanths zur Stilfrage im neunzehnten Jahrhundert, in: CORENELIA WENZEL (HG.), Stilstreit und Einheitskunstwerk (Muskauer Schriften 1), Amsterdam 1998, 58-66.
  • Der Architekt auf Reisen. Von der Grand Tour zur technologischen Reise, in: MICHAEL MAURER (HG.), Neue Impulse der Reiseforschung, Berlin 1999, 227- 235.
  • Die heilige Landschaft. Jacob Philipp Hackert und die Malerei der Romantik, in: DERS., SABINE POESCHEL UND REINHARD STEINER (HGG.), Heilige und profane Bilder. Kunsthistorische Beiträge aus Anlaß des 65. Geburtstages von Herwarth Röttgen, Weimar 2001, S. 133-144.
  • Rezensionen von: RAINER EWALD, Goethes Architektur, Weimar 1999; ADRIAN VON BUTTLAR, Leo von Klenze. Leben - Werk – Vision, München 1999; WINFRIED NERDINGER (HG.), Leo von Klenze. Architekt zwischen Kunst und Hof 1784 – 1864, München 2000, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 65 (2002), 575- 580.

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DR. PETER STEPHAN

Geb. am 25. Mai 1963 in Offenburg. 1982-1985 und 1987-1989 Studium der Alten Geschichte, der Alten Kirchengeschichte und Patrologie sowie der Christlichen Archäologie in Freiburg und Heidelberg. 1990 Magisterexamen. 1990-1996 Zweitstudium der Kunstgeschichte und der Klassischen Archäologie in Würzburg und Freiburg. 1996 Promotion über die Tiepolofresken der Würzburger Residenz bei Andreas Prater.
1986-1987 Ausgrabungen beim Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden. 1997-98 Ausbildung zum Lektor beim Belser Verlag Stuttgart. 1998-1999 Gerda- Henkel-Stipendium zu dem Projekt „Die geistigen Grundlagen der barocken Ikonologie“. 2000-2003 Konzeption und wissenschaftliche Bearbeitung des Teilprojektes B 11 „Das Papsttum und die katholische Kontroverstheologie im Spiegel der hochbarocken Bildkunst“ im Freiburger SFB 541 Identitäten und Alteritäten. Seit Juni 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Garten-Räume, politische Räume“.

Lehraufträge am Kunstgeschichtlichen Institut und am Institut für Forstgeschichte der Universität in Freiburg, an den Institutionen för konst- och bildvetenskap der Göteborg universitet sowie am Department of Art History and Theory der Essex University in Colchester.


FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE:
Architekturgeschichte, barocke Ikonographie und Ikonologie, Gartenkunst


PUBLIKATIONEN (AUSWAHL):
MONOGRAPHIEN:
  • „Im Glanz der Majestät des Reiches“. Tiepolo und die Würzburger Residenz. Die Reichsidee der Schönborn und die politische Ikonologie des Barock, 2 Bde, Weißenhorn 2002
  • Politischer Raum als Gartenraum. Schloss Hue de Grais in Wolkramshausen und die Adelskultur am Übergang vom Spätbarock zur Aufklärung (in Drucklegung)
  • Vom Pantheon bis Piranesi. Die Sprache der römischen Architektur (Manuskript abgeschlossen)
AUFSÄTZE
  • „Im Glanz der Majestät des Reichs.“ Tiepolos Deckenfresken in der Würzburger Residenz, in: Belvedere 1/1 (1996), 58-79.
  • „Ruinam praecedit superpia“. Der Sieg des Virtus über die Hybris in den Bildprogrammen des Prinzen Eugen von Savoyen, in: Belvedere 1/1 (1997), 62-87.
  • Das Selbstverständnis des Papsttums und die nachtridentinische Kontroverstheologie im Spiegel der hochbarocken Bildkunst, in: Antrag auf Finanzierung des Sonderforschungsbereiches 541: „Identitäten und Alteritäten. Die Funktion von Alterität für die Konstitution und Konstruktion von Identität“, Freiburg 2000, 373-390
  • Der Hofgarten in Veitshöchheim: Landschaft im Rokoko als ein Raum der ‚sanften Selbstdisziplinierung‘, in: S. KAUFMANN (HG.), Ordnungen der Landschaft. Symbolische und technische Entwürfe naturaler Alterität, Würzburg 2002, 202-246
  • Fischer von Erlachs Kaiserstil und Schlüters Fassadenkunst in Vorderösterreich: Der Entwurf Georg Anton Gumpps d. Ä. für das Rottenburger Schloss, in: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Bd. LVI (2002), Heft 2/3, 239-260
  • Neuschöpfung oder Ergänzung. Gedankenspiele zur nachträglichen Realisierung des Dresdner Zwingergartens und zum Einfluss der Rhetorik auf die barocke Gartenkunst, in: Die Gartenkunst 15/1 (2003), 53-84
  • Wie historisch angemessen ist die (Wieder-)Herstellung verloren gegangener oder unausgeführter Gärten des Barock?, in: MICHAEL ROHDE u. RAINER SCHOMANN (HGG.), Historische Gärten heute. Zum 80. Geburtstag von Professor Dr. Dieter Hennebo, Leipzig 2003, 126-133
  • Wie die Ketzerei unter die Räder kam: Die Häresie als konstituierendes Element katholischer Identität in Rubens' Triumph der Kirche, in: ELISABETH VOGEL, ANTONIA NAPP u. WOLFRAM LUTTERER, Zwischen Ausgrenzung und Hybridisierung. Zur Konstruktion von Identitäten aus kulturwissenschaftlicher Perspektive, Würzburg 2003, 37-77
  • Schlüters Stadtschloss ist gar nicht zerstört, in: FAZ vom 14. April 2002, S. 42
  • Die ‚Gartenrevolution‘ in Thüringen im Zeitalter der Aufklärung, (Manuskript abgeschlossen).

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DIPL. ING. GÜNTHER THIMM

Geb. 1931. Nach Gärtnerausbildung mit anschließender Berufspraxis Studium der Garten- und Landschaftsarchitektur an der damaligen Ingenieurschule für Gartenbau in Erfurt. Danach im Bereich der Landschaftspflege tätig. 1972-75 Oberkonservator am Institut für Denkmalpflege, Arbeitsstelle Erfurt, dem späteren Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege mit dem Arbeitsschwerpunkt Gartendenkmalpflege. Von 1997-2001 freier Mitarbeiter und Gartenreferent in der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten Schloss Heidecksburg in Rudolstadt. Seit 2004 auch ehrenamtlicher Mitarbeiter des Arbeitsstelle Gartenkunst in Thüringen an der Friedrich Schiller-Universität Jena. Stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Historische Gärten in der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V.


PUBLIKATIONEN (AUSWAHL):
  • Pückler in Thüringen, in: Geschichte und Gegenwart des Bezirkes Cottbus (= Niederlausitzer Studien, Sonderheft), Cottbus 1986
  • Zur Geschichte der Grünanlagen im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung in Erfurt (= Aus der Vergangenheit der Stadt Erfurt, Neue Folge, H. 5), Erfurt 1987
  • Gärten und Parks in Thüringen, Marburg 1992
  • Der Englische Garten in Meiningen, in: HARRY GÜNTHER (HG.), Gärten der Goethezeit, Leipzig 1993
  • Der Herzogliche Park in Gotha, in: HARRY GÜNTHER (HG.), Gärten der Goethezeit, Leipzig 1993
  • Der Park Wilhelmstal bei Eisenach, in: HARRY GÜNTHER (HG.), Gärten der Goethezeit, Leipzig 1993
  • Historische Parkanlagen in Thüringen: Gotha, Weimar, Meinigen u. Altenstein, in: DOMENICO LUCIANI (HG.), Garten Landschaft Wahlverwandtschaften, Treviso/Milano 1993
  • Die Kurparkanlagen in Bad Liebenstein. Ein Beitrag zur Erfassung und Inventarisation der Gartendenkmale in Thüringen, in: ERIKA SCHMIDT, WILFRIED HANSMANN u. JÖRG GAMER (HGG.), Garten Kunst Geschichte, Worms 1994
  • Naturschutz contra Denkmalpflege – dargestellt am Greizer Park, in: INGO KOWARIK, ERIKA SCHMIDT u. BRIGITT SIEGEL(HGG.), Naturschutz und Denkmalpflege, Zürich 1998
  • Der Greizer Park – Historischer Rückblick und gartendenkmalpflegerische Perspektive, in: HELMUT-EBERHARD PAULUS (HG.), Der Greizer Park, Garten Kunst Geschichte. Denkmalpflegerische Konzeptionen (= Berichte der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Bd. 3), München 2000
  • Mitautor in: BERND MODROW, ALFRED SCHELTER u.GÜNTHER THIMM, Historische Gärten in Deutschland – Denkmalgerechte Parkpflege, Neustadt 2000
  • Gartendenkmalpflege und neues Gestalten im historischen Garten – ein Gegensatz?, in: Jahrbuch der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Bd. 6 (2002)
  • Mitautor der ‚Amtlichen Führer‘ der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten: Schloss und Park Altenstein (München 1997), Schloss Sondershausen mit Park (München 1997), Sommerpalais und Park Greiz (München 1998), Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden (München 1999)
  • Mitautor in: HELMUT-EBERHARD PAULUS (HG.), Paradiese der Gartenkunst in Thüringen (= Große Kunstführer der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Bd. 1), Regensburg 2003

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