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Der Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen" (Projektleiter: R.K. Silbereisen; K. Eyferth) ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Längsschnittstudien zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Substanzgebrauch im Jugendalter. Als komplexes Kohorten-Sequenz-Design angelegt, umfasst er bis zu sieben Erhebungszeitpunkte aus den Jahren 1982 bis 1988, an denen Jugendliche und ihre Eltern befragt wurden. In Kooperation mit dem Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) an der Universität Trier werden die Daten aufbereitet und umfassend dokumentiert. Ziel ist eine Implementation des Datenbestandes in das psychologische Datenarchiv PsychData, um ihn einer größeren Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen. Dieses Projekt hat insofern Pilotcharakter, als die systematische Dokumentation und Publikation von Datensätzen, anders als in der Soziologie und der Politikwissenschaft, in der Psychologie bislang keine Tradition hat. Die Daten der Kinder und Jugendlichen sind bereits erfasst und können bei ZPID Trier angefragt werden. Eine Online Information ist möglich unter http://psychdata.zpid.de. Der Datensatz hat die ZPID-Kennung "rems82be29". Die zu diesem Datensatz gehörenden Elterndaten werden derzeit von ZPID aufbereitet.
Mitarbeiter:
PD Dr. Matthias Reitzle, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Dipl.-Psych. Thomas Bäumer, ZPID Trier
Jacqueline von Lipinski, Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Projektleiter
Silbereisen, R. K.
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