Friedrich-Schiller-Univeristät Jena
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Culture-brokering als Chance und Risiko für die Entwicklung jugendlicher Immigranten

Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Untersuchung, wie culture brokering die Entwicklung jugendlicher Migranten beeinflusst. Culture brokering tritt auf, wenn Jugendliche ihren Eltern im Umgang mit den Anforderungen der neuen Kultur helfen und beispielsweise das Schulsystem erklären oder Dokumente übersetzen. Ein solches Verhalten ist das Ergebnis der höheren Geschwindigkeit, mit der sich Jugendliche im Vergleich zu ihren Eltern an einen neuen kulturellen Kontext adaptieren. Bisher wird culture brokering als Chance oder Risiko für die weitere Entwicklung angesehen, aber wenig ist bekannt, wann es mit positivem oder negativem Verhalten zusammenhängt. Dies herauszufinden ist Ziel dieses Projektes. Die Ergebnisse können Ansatzpunkte für Interventionsprogramme liefern, um Immigrantenfamilien im Umgang mit der unterschiedlichen Anpassungsgeschwindigkeit zu schulen, und können helfen die wachsende gesellschaftliche Aufgabe der Integration von Immigrantenfamilien zu lösen.

Das Projekt wird gefördert von der Jacobs Foundation.
Projektleiter
P. Titzmann


Webmanager: jacqueline.von.lipinski@uni-jena.de, Last updated: Dienstag, 15. September 2009 11:39:47