„Wirksamkeit von Bildungs- und Interventionsprogrammen zur Prävention und Kompensation von Armuts- und Migrationsfolgen. Eine multinationale Meta-Analyse“

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

 

Nicht erst seit den PISA-Studien gibt es deutliche Hinweise darauf, dass Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund sowie aus sozioökonomisch schlechter gestellten Schichten einem erhöhten Risiko für Defizite hinsichtlich der kognitiven, schulischen und sozialen Entwicklung ausgesetzt sind. Um Chancengerechtigkeit und Teilhabe zu gewährleisten, ergibt sich die Notwendigkeit diesem Risiko präventiv und kompensatorisch entgegenzuwirken. Verschiedene Programme wurden entwickelt, um dieses Ziel zu erreichen und einige von ihnen wurden bereits evaluiert. Im Projekt PrAMi sollen diese Forschungsbefunde mit Hilfe einer Meta-Analyse integriert werden.

 

Um in dieser Meta-Analyse eingeschlossen zu werden, muss eine Evaluationsstudie die folgenden Einschlusskriterien erfüllen:


1. Programminhalte und -ziele: Es wird die Wirksamkeit einer psychosozialen oder pädagogischen Intervention (unabhängige Variable der Studie) evaluiert, welche darauf abzielt, die psychosozialen oder bildungsbezogenen Folgen eines Migrationshintergrundes oder eines niedrigen sozioökonomischen Status vorzubeugen.

2. Population: Im Fokus steht eine nicht-klinische Population bis zu einem Alter von 18 Jahren, welche entweder mindestens zu 50% aus Menschen mit einem Migrationshintergrund (mindestens ein Elternteil wurde in einem anderen Land geboren) besteht oder zu mindestens 70% einer sozioökonomisch benachteiligten Schicht angehören.

3. Studiendesign: Randomisierte Zuweisung der Teilnehmer zu Interventions- und Kontrollgruppe (im Falle einer Cluster-Randomisierung müssen jeder Gruppe mindestens 5 Cluster zugeordnet werden).

4. Stichprobengröße: Jede Gruppe besteht aus mindestens N = 25 Teilnehmern.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:


Schwerpunkt Armut:       
sabrina.maichrowitz@uni-jena.de
Schwerpunkt Migration:   
sebastian.schulz@uni-jena.de


Projektleiter:                               Prof. Dr. Andreas Beelmann

Projektmitarbeiter:                     Dipl.-Psych. Sabrina Maichrowitz, Dipl.-Psych. Sebastian Schulz

Promovierende:                           Dipl.-Psych. Louisa Arnold
Wissenschaftliche Hilfskräfte:      Bianca Heilmann, Sandra Renas, Angelika Schulz,
                                                   Elena Stasewitsch
Masterarbeit:                              Katrin Konold

 

Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01JC1105 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor

 

 

 

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