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Folien zur Vorlesung
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D. Schizophrenie |
Schizotypie |
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Gliederung: |
| Bleuler (1911): latente Schizophrenie | |||
| - Persönlichkeitszüge in Zusammenhang mit einem hohen Schizophrenierisiko | |||
| - Bleuler (1911) "latente Schizophrenie:
Persönlichkeitsabweichung, die sich langsam über eine lange Zeit entwickelt, nie volles Schizophreniebild" |
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| - Verwandte: sozialer Rückzug und exzentrische Kommunikation | |||
| Rosanoff (1911) | |||
| - Verwandte von Patienten mit Dementia Praecox sind nervös,
verdächtigen Freunde und Verwandte, wunderlich, eigensinnig, sorglos... |
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| Kretschmer (1921, 1925): Schizoidie | |||
| - schizoider Charakter bei Verwandten von Schizophrenen:
Neigung zu sozialer Isolation / autistisches Leben |
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| - hyperaesthetische Züge( reizbare, überempfindliche) und
anaesthetische Züge (Kühle, ausgeprägte Gleichgültigkeit) |
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| - sehr zwiespältige Personen: einerseits empfindsam, launisch, sprunghaft; andererseits kühl, schroff, zurückgezogen |
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| Deutsch (1942): Als-ob-Persönlichkeiten | |||
| Als-ob-Persönlichkeiten: mangelnder affektiver Bezug zu Arbeit und anderen Menschen, Fehlen von persönlicher Identität |
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| Hoch & Polatin; Hoch & Catell (1959): pseudoneurotische Schizophrenie | |||
| "pseudoneur. Schizophrenie": Auffälligkeiten im Affekt und im Denken, die Risiko für eine Schizophrenie mit sich bringen sollen. |
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| Rado (1953) | |||
| - Schizotypie als griffige Kennzeichnung von
schizophrener Phänotyp" - gekennzeichnet durch Anhedonie und Wahrnehmungsabweichungen - macht sich auf der psychologischen Ebene und der Verhaltensebene bemerkbar - lebenslanges Risiko, an einer Schizophrenie zu erkranken - Kontinuum der Störungsentwicklung / Ausprägung - Compensated schizo-adaptation (angepaßte und stabile Persönlichkeitsmerkmale) - decompensated schizo-adaptation (schizotype Persönlichkeitsorganisation mit auffälligen Persönlichkeitsveränderungen) - Schizophrenie |
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| Meehl (1962) | |||
| - angeborener neuronaler oder biochemischer Defekt
(Schizotaxie) - wird von manchen Familienmitgliedern von Schizophrenen geerbt - führt unter allgemeinen Lern- und Umweltbedingungen zur Schizotypie - übernimmt den Begriff Schizotypie von Rado - die Schizotypen fallen auf durch leichte Denkstörungen, Anhedonie, Ambivalenz, zwischenmenschliche Abneigung - nur 10 % entwickeln jemals das vollständige Bild einer Schizophrenie - sie zeigen jedoch lebenslang die o.g. Auffälligkeiten |
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| Borderline Störung | |||
| - Knight (1953): benutzt Begriff von Stern (1938) - das Konzept wurde auch in psychiatrischer Forschung aufgegriffen - Kennzeichnung von Verhaltensauffälligkeiten von Personen mit einer genetischen Prädisposition zur Schizophrenie - an der Grenze zur Schizophrenie" |
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| Vorsicht !!! | |||
| - Rado und Meehls Schizotypiebegriff ist nicht gleichzusetzen
mit der Schizotypischen Persönlichkeitsstörung nach DSM-IV - der damalige Borderline-Begriff ist nicht gleichzusetzen mit Borderline-PSK-störung nach DSM-IV |
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| Dänisch-Amerikanische Adoptionsstudie | |||
| Kety, Rosenthal, Schulsinger & Wender (seit 1963): - Rolle genetischer Faktoren von Schizophrenie und Trennung von Umweltfaktoren - Adoptionen von 1924-1947 (N = 14427) - Untersuchung der biologischen Angehörigen schizophrener Adoptivkinder |
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| Schizophrenes Spektrum (Kety) | |||
| Kontinuum voll ausgepräger Schizophrenie über Borderline bis zur
schizoiden Persönlichkeit mit qualitativ ähnlichen Merkmalen (Vorsicht: heute andere Borderline-Definition) |
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| Ergebnisse von Kety et al. | |||
| - es gibt ein nichtpsychotisches schizophrenieähnliches Syndrom bei
Verwandten von Schizophrenen - dieses spricht für gemeinsame Gene - chronische Schizophrenie: 5.5 % -0.9% - latente Schizophrenie 14.8 % -0.9 % - keine vermehrte Schizoidie nach Kretschmer |
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| - Anaesthetische Merkmale (Kühle, Gleichgütgikeit) der
Schizoidie nach Kretschmer haben keine sichere Beziehung zur Schizophrenie - Hyperaesthetische Merkmale (exzentrisches, launenhaftes Verhalten, Denk- und Kommunikationsstörungen, Überempfindlichkeit gegenüber Kritik) sind Risikofaktor |
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| Rieder (1979); Spitzer (1979) | |||
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letztere Merkmale vom Schizoidiebegriff abkoppeln und anstelle
von borderline schizotypisch nennen (DSM-II) schizoid: anaesthetisch, schizotypisch: hyperaesthetisch da Boom von Arbeiten zur Borderlinestörung und unterschiedliche Konzepte: Notwendigkeit einer empir. Grundlage einer Differentialdiagnose |
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| Kriterienentwicklung: Spitzer | |||
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Untersuchung von 36 Fällen aus der Kopenhagener Stichprobe
mit Diagnose: schizoide Ps, latente Schizophrenie und unsichere Fälle Itemset, die sensitiv und spezifisch waren im Vergleich zu Kontrollpersonen 808 Mitglieder der APA beurteilten die Merkmale Kreuzvalidierung |
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| DSM-IV: SPD | |||
| tiefgreifendes Muster sozialer und zwischenmenschlicher Defizite: | |||
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akutes Unbehagen in zwischenmenschlichen Beziehungen Verzerrungen der Wahrnehmung oder des Denkens eigentümliches Verhalten Beginn: frühes Erwachsenenalter zeigt sich in verschiedenen Situationen |
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| mindestens 5 Kriterien | |||
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Beziehungsideen seltsame Überzeug., magisches Denken ungewöhnliche Wahrnehmungserfahrungen seltsame Denk- und Sprechweise Argwohn, paranoide Vorstellungen inadäquater, eingeschränkter Affekt seltsame Vh, äußere Erscheinung Mangel an engen Freunden ausgeprägte soziale Angst |
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Prävalenz: 3 % der Gesamtbevölkerung Verlauf: stabil, geringe Zahl: Schizophrenie familiär gehäuft Angehörige: Schizophrenie, psychot. Stör. Kultur berücksichtigen Kindheit: Einsamkeit, schlechte Schulleist., außergewöhnliche Denk-und Sprechweise, bizarre Phantasien, soziale Angst, Übersensibilität, werden gehänselt |
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| Weitere PSD des Schizophrenen Spektrums | |||
| Cluster A: schizotypisch, schizoid, paranoid Cluster B: borderline |
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| Anwendung der Kriterien auf die dän.-amerikan. Adoptionsstudie | |||
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Kendler et al. (1981, 1982, 1984): SPD 10,5 % -1,3 % Beziehung Schizophrenie-paranoide PD SPD im Langzeitverlauf stabil, also keine Prodomalphase (McGlashan, 1986) |
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| Weitere Familienstudien | |||
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Lowing et al. 1983: Schizophrene und nichtschizophrene Eltern und ihre Kinder: 15.4 % -7.7 % Baron et al. 1983, 85: 14.5 % SPD bei Verwandten von chronisch Schizophrenen Frangos et al. (1985): 5.2 -1,7 % SPD bei Verwandten von Schizophrenen Gerschon et al. (1988): 3.1-0 % Schiz. Spek. Onstadt et al. (1991): Eltern und Geschwister von kranken Zwillingen: SPD nur bei Schizophrenen (7,4 %) Battaglia et al. (1991): Verwandte von SPD: 4.6 - 1.1 % Schizophrenierisiko Siever et al. (1990): Verwandte von SPD:17.9 % schizotypische und paran. PSD |
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| Probleme | |||
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Nicht alle Studien fanden mehr SPD bei Verw. von Schizophr.
(Coryell 1988, 89) SPD ist nicht schizophreniespezifisch (auch Kinder von Depressiven zeigten mehr SPD (Squires-Wheeler et al. 1988,89) welche PSD gehören zum Schizophrenen Spektrum? (Dorman et al., 1993): mehr schizotyp., aber auch schizoid, histrionisch, sadistic PSD bei Verwandten von Schizo. |
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| Jedoch | |||
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zentral in das erhöhte SPD-Risiko bei Verwandten. von
Schizophrenen Roscommon Family Study (Kendler et al.93:) 1753 Verwan. von Schizophrenen und Depressiven;: SPD 5 x so häufig bei S. als bei KG und spezifisch f. Schizo. Andere PSD (schizoid, paranoid..): niedrigere Rate bei S. als bei KG |
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| Zwillingsstudien | |||
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Norwegen: (Torgerson, 1984): Zwillinge von SPD untersucht mit PSE (Present State Examination): Beziehungsideen und soziale Angst war häufiger, aber nicht kognitive Verzerrungen o. Wahrnehmungsabweich. Torgerson (83): mehr SPD bei Zwill., gleich ob eineiig oder zweieiig: besonders merk. Rede /Vh, eingeschränkter Affekt, soziale Angst |
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| Zusammenfassung | |||
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Empir. Bestätigung für ein nichtpsychotisches Syndrom, das
durch milde Formen chronischer Schizophrenie gekennzeichnet ist und bei biologischen
Verwandten von Schizophrenen vermehr auftritt SPD als diagnost. Kategorie muß noch genauer untersucht werden, enge Beziehung zw. SPD, bei weiteren PSD noch genauer untersuchen |
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| Abschließende Bemerkungen | |||
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DSM-IV: SPD auf Achse II ICD: Schizotypie der Schizophrenie zugeordnet bei beiden Systeme: Teil des sch. Spektrums Boom experimenteller Untersuchungen: SPD zeigten kognitive, Aufmerksamkeits- und Infoverarbeitungsstörungen ähnlich wie Schizophrene |
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| - Familien-, Adoptions- und Zwillingsstudie: SPD oder latente
Schizophrenie gehäuft - Kontinuität der Symptome von Normalität bis Psychose (Peters et al., 1994) - man kann abgeschwächte Krankheitssymptome haben, muß aber nicht das volle Bild einer Schizophrenie zeigen |
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| High-Risk-Forschung | |||||
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Untersucht Personen mit einem erhöhten Schizophrenierisiko Ätiologie und Entwicklung der Schizohrenie Vorteile: Vermeidung von medikamentösen Einflüssen, Hospitalisierungseffekten ökonomischer (Lebenszeitrisiko nur 1 %!) evt. frühzeitige Intervention, Prävention |
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| 2 versch. High-Risk-Ansätze: | |||||
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Biologisch (Kinder schizophrener Eltern) jedoch: nur 5-10 % der Schizophrenen haben ein schizophrenes Elternteil psychologisch-psychometrisch: Erfassung von schizotypischen Merkmalen per Fragebogen Vorteil: große Stichproben Untersuchung von jungen Erwachsenen |
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| frühe psychometrische Untersuchungen | |||||
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Rorschach Thematischer Apperzeptionstest (TAT) MMPI dann: Chapman und Chapman aus Wisconsin Forschungskonzept basiert auf theoretischen Annahmen von Rado und Meehl |
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| Konzept Chapman und Chapman | |||||
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Selbstbeurteilungsfragebögen zur Erfassung von klinischen
Merkmalen und Symptomen, die in Zusammenhang mit Schizophrenie stehen sollen, sollen
Psychoserisiko vorhersagen Diathese-Streßmodell: Zusammenspiel Anlage-Umwelt Anfälligkeit allein bedeutet nicht automatisch spätere Erkrankung |
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| Skalen (dt. Versionen s. Hautzinger et al.) | |||||
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Physische und Soziale Anhedonie (Chapman et al.,
1976; Mishlove et al. 1985) Wahrnehmungsabweichungen (Chapman et al, 1976) Magisches Denken (Eckblad et al., 1983) Hypomanie (Chapman et al., 1986) Impulsive Verhaltensnonkonformität (Chapman et al., 1984) |
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| Hypothese | |||||
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Personen mit hohen Werten auf den Skalen weisen
im Ggs. zu denen mit niedrigen Werten Ähnlichkeiten zu Schizophrenen auf bezüglich: Psychopathologie, Psychophysiologie, Neuropsychologie und Psychomotorik die Symptome sind jedoch von schwächerer Intensität |
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| Skalenvalidierung | |||||
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Mehr psychoseähnliche Erfahrungen und
psychotische Erlebnisse schlechte soziale Anpassung milde Denkstörungen soziale Defizite Auffälligkeiten Rorschach und Wortassoziationstest etc. |
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| Nachuntersuchungen | |||||
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nach 25 Monaten: 3 von 500 psychotisch nach 10 Jahren (1994): mehr Psychosen nach DSM-III-R; psychotische Verwandte, schizotypische Symptome, psychoseähnliche Erfahrungen jedoch nicht schizophreniespezifisch: auch affektive Psychosen besonders auffällig: Mi/SozAnh |
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| Weitere Schizotypieskalen | |||||
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Schizoidie: Golden und Meehl (1979) Schizophrenism-Scale (Niels et al., 1976) Psychotizismusskala (Eysenck et al. 1977) Schizotypal Personality Scale (STA): Claridge und Broks (1984) Rust Inventory of Schizotypal Cognitions (Rust, 1987, 88) Schizotypal Personality Scale (SPQ; Raine 1991, 1995) Launay-Slade Hallucination Scale (1981) Schizophrenism und Anhedonie (Venables, 1990 O-LIFE-Oxford.Liverpool Inventory of Feelings and Experiences (Claridge et al.) |
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| Verschiedene Ursprünge | |||||
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Klinische Psychologie, Psychiatrie vs.
Persönlichkeitspsychologie medizinisches Krankheitsmodell: verschiedene Ausprägunsgrade der schizophr. Symptomatik, Variation eines zugrundeliegenden Krankheitsprozesses Persönlichkeitspsychol.:interindividuelle Unterschiede bei Gesunden |
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| Claridge (1997) | |||||
| quasi-dimensional vs. vollständig dimensional | |||||
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| Schizotypal Personality Questionnaire (Raine, 1991) | |||||
| Erfaßt SPD Kriterien nach DSM-III-R n = 303 Studenten 74 Items, 9 Subskalen Bsp.: Glauben Sie an Telepathie? Wenn ich Menschen zum 1. Mal treffe bin ich ängstlich? Ja-Nein-Format |
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| Reliabilität und Validität | |||||
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Frühere 66 Item-Version: Alpha. 91 (.71-.78) Untersuchung von Personen des obersten Dezils: 6 von 11 SPD, keiner von den 14 niedrig-Scorern deutsche Version: Klein et al., 1997 |
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| Kurzversion SPQ-B Raine & Benishay, 1995 | |||||
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22 Items 3 Faktoren: Kognitiv-Perzeptiv (8 Items), Interpersonelle Defizite (8 Items), Desorganisation (6 Items) Interne Reliabilität: .76 Korrelation mit SPD-traits: r = .62 |
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| Untersuchung aus der Arbeitsgruppe | |||||
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Straube, Wolfradt, Bischoff (1997) SPQ-B n = 410 Studenten sämtlicher Fakultäten der Universität Jena männlich (n = 129; 31.5 %) weiblich (n = 281; 86.5 %) Alter: M = 20.9 J. (SD = 2.9) range: 18-36 |
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| Psychometrische Kennwerte des SPQ-B (n = 410) | |||||
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Gesamtskala: M: 48.62 (11.91) (n = 391) Crobachs Alpha: .86 KP: M = 16.35 (4.80), Alpha = .68 IP: M = 20.27 (5.41), Alpha = .78 D: M = 11.98 (4.48), Alpha = .80 5 stufiges Antwortformat (Ursprung ja-nein) |
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| Weitere Forschungsthemen aus der Arbeitsgruppe | |||||
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Faktorenstruktur der STA Negatives Priming und Schizotypie Kognitive Prozesse bei Schizotypikern (Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis..) Schizotypie und paranormale Überzeugungen/extreme Glaubenssysteme Entwicklungsaspekte von Schizotypie |
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Überblicksliteratur zur Schizotypie |
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| Raine, A. et al.(Eds.) (1995). Schizotypal Personality. Cambridge: University Press. | |
| Claridge, G. (Ed.) (1997). Schizotypy: Impliciations for Illness and Health. Oxford: University Press. | |
| Andresen, B. & Maß (2000): Schizotypie. Psychometrische Entwicklungen und biopsychologische Forschungsansätze. Hogrefe (2 Kapitel aus der Arbeitsgruppe:Bischoff, N., & Straube, E.R. Schizotypie und Extreme Glaubenssysteme; Wolfradt, U., Bischoff, N., Joormann, J., Paelecke, M. & Straube, E.R. Entwicklungsaspekte schizotypischer Persönlichkeitszüge. ) | |
| Straube, E.R. & Wolfradt, U. (1998) Factor Structure of schizotypal traits among adolescents. Pers. And Ind. , 24,201-206 | |