Bei der Konisation (Kegelschnitt) wird operativ ein konusförmiges Gewbestück, das die Transformationszone enthält, aus dem Gebärmutterhalskanal entfernt.



Bei den angewendeten Verfahren wird die Messerkonisation zunehmend durch die CO2 Laser- oder Hochfrequenzschlingen-Konisation (large loop Exzision der Transformationszone, z. B. LLETZ, oder loop Elektrochirurgische Exzision, z. B. LEEP) ersetzt (siehe Abbildung 1-4).
Der gewonnene Konus wird nach der Operation auffwendig feingeweblich untersucht. So kann festgestellt werden, welche Gewebeveränderung vorlag und ob diese vollständig entfernt wurde.

Abb. a
 
Abb. b
Abbildung 1: Konisation mit der elektrischen Hochfrequenzschlinge

(Kolpophotogramm, Vergrößerung 6fach)
a) Die Schlinge wird durch den jodpositiven Bereich der Ektozervix geführt.
b) Wundgrund nach Entfernung des Konus.


Abb.a 

Abb.b 

Abb.c
Abbildung 2: Laserkonisation
(Kolpophotogramm, Vergrößerung 6fach)
a) Mit dem CO2-Laser (40Watt, continuous wave) wird zunächst das zu exzidierende Areal der Portiooberfläche umfahren.
b) Schrittweise wird der Konus aus der Cervix uteri herausgeschnitten. 
c) Wundgrund nach Laserkonisation. Die obligate Zervix-Abrasio komplettiert den Eingriff und erlaubt eine Aussage, über die verbliebene Endozervix.
Abbildung 3: Zustand 5 Monate nach Laserkonisation

(Kolpohotogramm, Vergrößerung 6fach)

Man erkennt eine geringe Vernarbung in einer normalen Transformationszone. Der Übergang zum Zylinderepithel liegt direkt am Eingang zum Zervikalkanal.


 

Abbildung 4: In Formalin fixierter Konisationskegel, der mittels Messerkonisation entnommen wurde.

(Makrophotogramm)

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