Achtung: Die Bildersammlung zu diesem Kapitel ist nur ein Auszug aus einer Photo-CD für Studenten der Universität Jena. Um potentiellen Mißbrauch mit den Bildern von der weiblichen Brust oder vom weiblichen Genitale vorzubeugen, wurden einige Photographien weggelassen. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Tumoren der Mamma

Maligne Veränderungen - Diagnostik

Mammakarzinom (Sonophotogramm)

Man erkennt zentral im teilinvolutierten Drüsengewebe gut abgrenzbare Läsionen mit typischen sonografischen Malignitätskriterien: unscharfe, teils gezackte Berandung, unregelmäßiger echoreicher Randsaum, inhomogen verteilte Binnenechos, irreguläre dorsale Schallschattenbildung.

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MR-Mammographie eines Mamma-Ca links

T2-Wichtung transversal. In T2-Wichtung ist der linksseitige Tumorknoten signalarm. Dies erlaubt aber keine diagnostisch relevante Differenzierung zu normalem Drüsenkörper oder vielen benignen Läsionen. Das helle Zentrum der Läsion ist Hinweis auf eine zentrale Nekrose.

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T1-Wichtung transversal nativ.

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T1-Wichtung transversal nach i.v.-Kontrastmittelgabe (1.Minute p.i.). Der auch in T1-Wichtung nativ signalarme Tumor links hebt sich durch seine starke, schnelle und ringförmige Kontrastmittelanreicherung hervor.

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Nach der Nativ-Untersuchung in T1-Wichtung wird das intravenöse paramagnetische Kontrastmittel rasch injiziert und die Untersuchung in minütlichen Abständen mehrfach wiederholt. Dadurch gelangt man zu einer Zeitreihe von Bildern, in der die Kontrastserie paarweise mit dem Nativbild verglichen werden kann.

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Durch Wahl einer geeigneten Region-of-Interest (ROI) kann die mittlere prozentuale Signaländerung über die Zeit gemessen und dokumentiert werden. Der schnelle und starke Signalanstieg mit anschließendem Signalabfall ("wash-out-Phänomen") ist typisch für ein Malignom der Brust.

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MR-Mammographie eines Mamma-Ca links nach Stanzbiopsie und Blutung

T2-Wichtung transversal. In T2-Wichtung ist der linksseitige Tumorknoten signalarm und das direkt davor liegende und signalreiche Areal entspricht einer Blutansammlung nach Stanzbiopsie.

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T1-Wichtung transversal nativ.

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T1-Wichtung transversal nach i.v.-Kontrastmittelgabe (1.Minute p.i.). Der in T1-Wichtung signalarme Tumor links ist nach Kontrastmittelgabe nicht mehr vom umgebenden Fettgewebe (signalintensiv) abzugrenzen, zeigt also eine deutliche Kontrastmittelaufnahme.

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Die quantitative Auswertung in einer Region-of-Interest (ROI) zeigt eine deutliche initiale Signalzunahme mit einer über die folgenden Minuten fast konstanten Signalerhöhung gegenüber dem Nativbild ("Plateau-Phänomen").

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T1-Wichtung transversal nativ. In einer weiteren Schicht kommt eine teilweise signalarme und -reiche Struktur zur Darstellung, die einem Hämatom entspricht. Blutansammlungen ändern in T1- und T2-Wichtung in der ersten Woche schnell ihre Signalintensitäten; dies ist von der Umwandlung von Oxy-Hb über Desoxy-Hb zu Met-Hb abhängig. Auch bestehen zum Teil deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Meß-Sequenzen (z.B. Spinecho, Gradientenecho u.a.).

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